Fortbildungen in Manueller Therapie
Für die Manuelle Therapie arbeiten wir mit zwei Instituten zusammen, die unterschiedliche Wege gehen. Beide Zertifikatskurse berechtigen zur Abrechnung der Position Manuelle Therapie. Welcher besser passt, hängt davon ab, wie Sie denken und arbeiten möchten.
Manuelle Therapie der FAMP – gelenkbezogen und praxisnah
Das Konzept der FAMP hat Markus Pschick in Anlehnung an Dos Winkel (IAOM) und Anton Kollmannthaler (WMT) entwickelt. Grundlage ist der Konkav-Konvex-Gedanke nach Kaltenborn, ergänzt um Einflüsse aus den Ansätzen von McKenzie und Cyriax. Der Schwerpunkt liegt auf der praktischen Anwendbarkeit: Die Reihe ist nach Körperregionen aufgebaut, und nach jedem der acht Kursteile können Sie das besprochene Gelenk befunden und gezielt behandeln.
Ergänzend unterrichtet werden sportphysiotherapeutische Aspekte, Kiefergelenk, ATLAS-Therapie, Nervenmobilisation und die propriozeptive Nachbehandlung nach der Mobilisation – das AMP-Konzept (Arthro-muskuläre Programmierung).
Integrative Manuelle Therapie (iMT) des mediABC – ganzheitlich und osteopathisch geprägt
Die iMT verbindet die Genauigkeit klassischer Konzepte wie Kaltenborn, Cyriax und Maitland mit dem ganzheitlichen Ansatz der Osteopathie. Im Mittelpunkt stehen Ursache-Folgen-Ketten über parietale, viszerale und neurale Strukturen: Sie lernen, Störungen in dieser Kette zu erkennen und in sinnvoller Reihenfolge zu behandeln.
Befund und Patientengespräch (nach ICF) fließen direkt in die Behandlung ein. Dabei wird nicht nur passiv mobilisiert, sondern immer auch das lokale und globale muskuläre System einbezogen. Die Reihe umfasst zehn Module plus Prüfung; unterrichtet wird nach dem eigenen Lehrbuch „Integrative Manuelle Therapie" (Thieme).
Spezialkurse
Kompakte Kurse für einzelne Regionen und Beschwerdebilder: Kiefergelenk und CMD, ATLAS-Therapie, Migräne-Therapie, Cranio, die Marnitz-Therapie und Manuelle Therapie für Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten.