CRPS – Schmerzsyndrom
Das komplexe regionale Schmerzsyndrom (CRPS) an der oberen Extremität wird in der therapeutischen Berufsausbildung oft nur wenig behandelt, tritt im Berufsalltag jedoch immer häufiger auf. Im Kurs lernen die Teilnehmer, ein CRPS frühzeitig zu erkennen, um die Erfolgschancen der Therapie zu erhöhen und den Leidensweg des Patienten zu verkürzen.
Lernziel
Nach den Grundlagen zu vegetativem Nervensystem und Schmerzentstehung verstehen die Teilnehmer, was bei CRPS-Patienten geschieht, und lernen die aktuellen Leitlinien sowie das interdisziplinäre Diagnose- und Behandlungssystem kennen. Der Schwerpunkt liegt auf dem praktischen Üben von Techniken.
Lehrplan (30 % Theorie, 70 % Praxis)
- Entstehungsmechanismen von CRPS
- Interdisziplinäre Diagnose- und Therapiemöglichkeiten
- Beteiligung des vegetativen Nervensystems und seine Behandlung
- Entstehung von Schmerz und Schmerztherapie
- Behandlungstechniken: Mobilisation nervaler Strukturen (Dierlmeier-Konzept), Spiegeltherapie, Manuelle Therapie, Manuelle Lymphdrainage, PNF und Entspannungstechniken
Zielgruppe: Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Heilpraktiker, Osteopathen, Masseure und med. Bademeister; andere Berufe nach Absprache. Sie erhalten ein Skript. Umfang: 18 Stunden (18 Fortbildungspunkte).